Warum gibt’s bei diesen Temperaturen eigentlich kein Sprotten-Eis?

Warum gibt’s bei diesen Temperaturen eigentlich kein Sprotten-Eis?

30, 35 Grad. Und sogar noch mehr. Da fragt sich ein Pinguin natürlich: „Wieso gibt’s bei solchen Temperaturen eigentlich kein Sprotten-Eis?“ Die Antwort von Tierpflegerin Laura Schäfer: „Weil gefrorener Fisch unseren kleinen Lieblingen gehörig aufs ‚Bäuchlein schlagen würde‘.“ Und das will ja niemand. Also gilt es für Flocke & Co., aus den aktuellen Hitzegraden das Beste zu machen. Laura Schäfer: „Unsere Pinguine halten sich jetzt natürlich fast ausschließlich an schattigen Plätzen und in ihren Höhlen auf. Und wenn’s dann doch zu warm wird, genießen sie ihr kühles Nass in den Wasserbecken.“ Wohl dem, der so ein 24-Stunden-Schwimmbad hat – und so liebe Betreuerinnen wie in den SPREEWELTEN . . .  „Unsere Pinguine, die gerade in der Mauser sind und ihr Gefieder abstoßen, gehen nicht so gern ins Wasser. Für sie haben wir kleine Sprinkleranlagen aufgestellt, in denen sie sich erfrischen können. Dazu gibt’s von uns gern auch noch den einen oder anderen Wassersprühnebel zum Abkühlen“, verrät die Tierpflegerin. Ehrensache, dass dabei natürlich auch an die werdenden Pinguin-Eltern gedacht wird. „Vor ihren Bruthöhlen haben wir kleine Planen aufgestellt, sodass sie fürs Brutgeschäft maximalen Schatten haben.“ Fazit: So gut geschützt und liebevoll betreut lässt es sich prima aushalten. Dann wird selbst ein noch so warmer Sommertag zum coolen Pinguin-Vergnügen. Sogar ohne Sprotten-Eis . . .